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Monster » Arbytesblog von Martin Emmerich

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Unter­neh­men recher­chie­ren Bewer­ber im Internet

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Ich hatte über das Thema ja schon mehr­fach berich­tet, 01/​2007 sogar mit einem kon­kre­ten Bei­spiel, was Unter­neh­men über unbe­darfte Bewer­ber her­aus­fin­den kön­nen und wo es dann unter Umstän­den vor­sichts­hal­ber zu einer Absage kommt.

© Clau­dia Hautumm /​ Pixelio

Damals habe ich aus einer Stu­die des Bun­des­ver­band Deut­scher Unter­neh­mens­be­ra­ter BDU e.V. zitiert, die feststellte

28% der Per­so­n­al­ex­per­ten nut­zen bereits heute das Inter­net, um an Infor­ma­tio­nen zur fach­li­chen und per­sön­li­chen Eig­nung oder zu Refe­ren­zen und Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten von Kan­di­da­ten zu gelan­gen. […] 26% der Per­so­nal­be­ra­ter äußer­ten, daß sie Kan­di­da­ten bis­lang schon – wenn auch sel­ten – nach den Internet-​​Suchergebnissen im wei­te­ren Aus­wahl­pro­zeß nicht mehr berück­sich­tigt hätten.

Nun liegt eine wei­tere Umfrage vor: In jedem zwei­ten Unter­neh­men wird Bewer­bern hin­ter­her­re­cher­chiert, so der IT-​​Branchenverband BITKOM in sei­ner Pres­se­er­klä­rung. Dabei wur­den 1594 Geschäfts­füh­rer und Per­so­nal­chefs befragt

  • 49% aller Unter­neh­men über­prü­fen Bewer­ber im Internet
  • 45%  ver­wen­den dazu Google, Bing oder spe­zi­elle Personensuchmaschinen
  • 21% recher­chiert in sozia­len Online-​​Netzwerken, die einen beruf­li­chen Schwer­punkt haben, zum Bei­spiel Xing oder LinkedIn
  • 17% recher­chiert auch in sozia­len Online-​​Netzwerken wie Face­book oder Stu­diVZ, die einen eher pri­va­ten Cha­rak­ter haben

Recht­lich gibt es bis­lang keine Schran­ken für der­ar­tige Recher­chen. Das soll sich aber ändern. Ein neues Gesetz zum Arbeitnehmer-​​Datenschutz wird gerade ent­wi­ckelt. Zwar rudert der Bun­des­rat gerade zurück, was seine wei­ter­ge­hen­den For­de­run­gen betrifft. Davon sind die geplan­ten Rege­lun­gen zum Bewerber-​​Datenschutz aller­dings nicht betroffen.

Künf­tig soll ein Arbeit­ge­ber nicht mehr in sozia­len Netz­wer­ken recher­chie­ren dür­fen, um sich über einen Bewer­ber zu infor­mie­ren. Aller­dings sind Inter­net­dienste, die gerade der eige­nen Prä­sen­ta­tion des Bewer­bers gegen­über mög­li­chen Arbeit­ge­bern die­nen, expli­zit aus­ge­nom­men.
Die oben erwähn­ten, bedenk­li­che Recher­che in sozia­len Online-​​Netzwerken mit eher pri­va­tem Cha­rakte wäre dann verboten.

Inwie­weit ein sol­ches Ver­bot aber greift, ist frag­lich. „Die Recher­che in pri­va­ten Online-​​Netzwerken durch Per­so­na­ler ist in der Pra­xis kaum zu über­prü­fen, zumal sich der beruf­li­che oder pri­vate Cha­rak­ter vie­ler Netz­werke nicht klar abgren­zen lässt“, sagte der BITKOM-​​Präsident Scheer. Außer­dem ist das Gesetz noch nicht in Kraft, dies soll im kom­men­den Jahr erfolgen.

Gene­rell ist emp­feh­lens­wert, die im Inter­net vor­han­de­nen Infor­ma­tio­nen aktiv zu steu­ern. Dies emp­fiehlt auch der BITKOM: „Bewer­ber soll­ten dafür sor­gen, dass im Inter­net vor­teil­hafte Anga­ben, Äuße­run­gen oder Fotos über sie zu fin­den sind“ und emp­fiehlt ein Bün­del von vier Maßnahmen:

1. Sich selbst suchen: Wer sei­nen Namen in Such­ma­schi­nen ein­gibt, bekommt schnell einen Über­blick, was über ihn im Web zu fin­den ist. Neben Google, Bing und Yahoo gibt es dafür spe­zi­elle Per­so­nen­such­ma­schi­nen wie Yasni oder 123People.
 
2. Eigene Prä­senz auf­bauen: Pro­file in Online-​​Netzwerken oder eine eigene Web­site erschei­nen in den Ergeb­nis­lis­ten der Such­ma­schi­nen in der Regel oben und bestim­men damit die Außen­wir­kung. Für das Anle­gen eines per­sön­li­chen Pro­fils eig­nen sich beruf­li­che Online-​​Netzwerke wie Xing und Lin­ke­dIn sowie Job­por­tale wie Steps­tone oder Mons­ter.
 
3. Mei­nun­gen kon­trol­liert äußern: Wer sich im Inter­net in Blogs oder Foren mit kom­pe­ten­ten Bei­trä­gen äußert, wird posi­tiv wahr­ge­nom­men. Belei­di­gende Äuße­run­gen sind dage­gen ein Tabu. Wer sich pri­vat zu Hob­bys oder auch Krank­hei­ten aus­tau­schen will, muss nicht sei­nen ech­ten Namen nen­nen. Ein belie­bi­ger Benut­zer­name ist in der Netz­ge­meinde weit­hin akzep­tiert.
 
4. Unvor­teil­hafte Fotos ent­fer­nen: Jeder Mensch hat ein Recht am eige­nen Bild. Soll­ten andere Pri­vat­per­so­nen oder Betrei­ber von Web­sei­ten unvor­teil­hafte Fotos von einem selbst ver­öf­fent­lich haben, kann man die Ent­fer­nung aus dem Inter­net verlangen.

Via gulli​.de und heise​.de.

Internet-​​Jobbörsen verglichen

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Wie schon in 2006 hat das Team von Prof. Dr. Chris­toph Beck an der FH Koblenz erneut die größ­ten Stel­len­bör­sen mit­ein­an­der unter­sucht. Ver­gli­chen wurden

  • Arbeits​agen​tur​.de
  • Mons​ter​.de
  • Job​pi​lot​.de
  • Jobs​cou​t24​.de
  • Job​ware​.de
  • StepS​tone​.de
  • Stel​len​an​zei​gen​.de

Bereits nach Auf­trag­ge­bern unter­schei­den sich die Stel­len­bör­sen z.T. erheb­lich:
Die meis­ten Stel­len­an­ge­bote der DAX-​​Unternehmen fin­den sich bei Job­ware, Zeit­ar­beits­fir­men inse­rie­ren bevor­zugt bei JobScout24 (26,9%), gefolgt von der Job­börse der Arbeits​agen​tur​.de.
Auch bei der Matching-​​Qualität zei­gen sich gra­vie­rende Qua­li­täts­un­ter­schiede bei den unter­such­ten Jobbörsen.

Ins­ge­samt unter­sucht die Ana­lyse fol­gende vier Haupt­the­men in den jewei­li­gen Jobbörsen

  • Die Jobstruktur
  • Den Anteil von Stel­len­an­zei­gen nach gewis­sen Unter­neh­mens­klas­sen (DAX– Unter­neh­men, Zeit­ar­beits­un­ter­neh­men, Personalberatungen)
  • Die Zielgruppen
  • Die Tref­fer­ge­nau­ig­keit der Schnellsuche

Je Job­börse wur­den drei­mal nach­ein­an­der im Monats­ab­stand 500 Stel­len­an­zei­gen nach dem Zufalls­prin­zip aus­ge­sucht und ein­zeln „von Hand“ aus­ge­wer­tet. Nach vier Haupt­kri­te­rien (Unter­neh­mens­klas­si­fi­ka­tion, Post­leit­zah­len­ge­biet, Berufs­feld und Ziel­grup­pen) wur­den die Anzei­gen analysiert.

Im zwei­ten Schritt wurde die Tref­fer­ge­nau­ig­keit der Schnell­su­che bei den Job­bör­sen unter­sucht. Hierzu wur­den jeweils 15 ver­schie­dene Tätig­keits­bil­der gesucht und die Ergeb­nisse auf ihre Pass­ge­nau­ig­keit über­prüft. Auch diese Ana­lyse wurde auf 500 Stel­len­aus­schrei­bun­gen (je Tätig­keits­bild und Stel­len­börse) beschränkt und drei­mal nach­ein­an­der im Monats­ab­stand wie­der­holt. Ins­ge­samt wur­den 100.000 Stel­len­aus­schrei­bun­gen analysiert.

Die Ana­lyse gibt es (52 Sei­ten, 21 Abbil­dun­gen, 521 KB PDF) zum kos­ten­lo­sen Down­load, eine E-​​Mail-​​Registrierung ist erforderlich.

Stu­dien und Sta­tis­ti­ken zu Gehäl­tern aktualisiert

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Es gibt neue Zah­len zum Thema Gehäl­ter, u.a. eine neue Umfrage zum Thema Gehalts­un­ter­schiede bei Frauen und Männern.

Die in mei­nem Arti­kel “Kon­krete Gehalts­an­ga­ben für die Bewer­bung — Woher neh­men?” genann­ten Quel­len wur­den aktua­li­siert.
Die dort emp­foh­lene Seite Gehalts­liste IT und Medi­zin — Gehalt­scheck und umfas­sende Gehalts­über­sicht für Pro­fes­sio­nals der Per­so­nal­be­ra­tung HiTec Con­sult gibt es noch wei­ter [Ände­rung am 13.12.2007: Links aktualisiert].

Dar­über­hin­aus wur­den die übri­gen Quel­len aktualisiert:

Frauen ver­die­nen immer noch weni­ger als Männer

Nach einer Online-​​Umfrage der Inter­net­seite www​.frau​en​lohn​spie​gel​.de, an der sich rund 68.000 Beschäf­tigte in Deutsch­land betei­ligt haben, liegt der durch­schnitt­li­che Brut­to­mo­nats­ver­dienst von Frauen rund 22 Pro­zent unter dem der Männer.

Die Gründe nennt die Umfrage “vielfältig”:

Zum Teil kön­nen häu­fi­gere Berufs­un­ter­bre­chung, kür­zere Berufs­er­fah­rung, die gerin­gere Zahl von Füh­rungs­po­si­tio­nen für Frauen und die par­ti­ell noch gerin­gere Qua­li­fi­ka­tion die Gehalts­un­ter­schiede erklären.

Als Fazit führt der Lei­ter des WSI-​​Tarifarchivs, das von der Hans-​​Böckler-​​Stiftung betreut­wird, Dr. Rein­hard Bispinck an: “Zahl­rei­che Stu­dien zei­gen jedoch: Es gibt immer noch eine Lohn­dis­kri­mi­nie­rung. Nach wie vor bekom­men Frauen für die glei­che Arbeit weni­ger Geld als Männer.”

Die Inter­net­seite www​.frau​en​lohn​spie​gel​.de bie­tet einen Lohn– und Gehalts-​​Check zu über 130 Berufen.

Im Falle der IT-​​Berufe sind nur zwei Qua­li­fi­ka­tio­nen ange­ge­ben, Infor­ma­ti­ker und Pro­gram­mie­rer.
Bei den Infor­ma­ti­kern beträgt das durch­schnitt­li­che monat­li­che Brut­to­ein­kom­men (ohne Zulagen/​Zuschläge und Son­der­zah­lun­gen) 3971 € für Män­ner und 3590 € für Frauen, das sind 90,4%.
Bei den Pro­gram­mie­rern beträgt das Brut­to­mo­nats­ein­kom­men im Schnitt 3204 € bei Män­nern und 2948 € bei Frauen, das sind 92,0%.

Zwar ist der Gehalts­un­ter­schied mit 9,6% bzw 8% nicht so extrem wie der Gesamt-​​Durchschnitt von 22%, aber immer noch zu hoch.

c’t-Gehaltsumfrage 2006

Die c’t-Gehaltsumfrage 2006 ist erschie­nen und auch online ver­füg­bar.

IG-​​Metall-​​Entgelt-​​Erhebung 2007 erschienen

Die neue Erhe­bung der IG-​​Metall ist erschie­nen, lei­der ohne die her­vor­ra­gende CD-​​ROM. Trotz­dem ist der Preis gleich geblie­ben, wie ich auf der CeBIT sehen konnte:

Ent­gelt in der ITK-​​Branche 2007.
Eine Erhe­bung in der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie– und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che.
Her­aus­ge­ge­ben von der IG Metall.
Kar­to­niert, 128 S. mit zahl­rei­chen far­bi­gen Abbil­dun­gen, 21 cm, 245g, in deut­scher Spra­che.
2007 Bund-​​Verlag
ISBN 3–7663-3785–8
ISBN 978–3-7663–3785-6 | KNV-​​Titelnr.: 15869813

Nächs­ten Monat kann sie auch online im Shop “Buch & Mehr direkt” bestellt wer­den: Ein­fach nach “Ent­gelt ITK-​​Branche” suchen.

Gehalts­stu­die der Com­pu­ter­wo­che erschienen

Unter dem Titel “IT-​​Gehälter wach­sen nicht in den Him­mel” gibt die Com­pu­ter­wo­che einen ers­ten Über­blick über ihre Gehalts­stu­die (erfah­rungs­ge­mäß wer­den wei­tere Arti­kel fol­gen). Die Gehäl­ter stei­gen dem­nach trotz vol­ler Auf­trags­bü­cher und feh­len­dem IT-​​Personal nur mode­rat. 2,5% Ein­kom­mens­stei­ge­rung wurde für IT-​​Führungskräfte errechnet.

IT-​​Einkommen 2007 von Monster

Für Deutsch­land wur­den die Zah­len aktua­li­siert, Öster­reich und die Schweiz lie­gen noch nicht vor. Der Inhalt bleibt wei­ter­hin eher spär­lich.
IT-​​Gehälter: Von Flaute keine Spur mehr” ver­mel­det Mons­ter wei­ter, im Ver­gleich die eige­nen Zah­len und die der IG Metall.

Alte Zah­len” noch bei Stepstone

Bei Steps­tone lie­gen keine neuen Gehalts­da­ten vor.

Kon­krete Gehalts­an­ga­ben für die Bewer­bung — Woher nehmen?

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©Alex­an­der Klau /​ Pixelio

Als Bewer­ber sieht man sich oft vor dem Pro­blem, schon im Anschrei­ben kon­krete Gehalts­an­ga­ben machen zu müs­sen: “Wir freuen uns auf Ihre aus­sa­ge­kräf­tige Bewer­bung, bitte unter Angabe Ihres frü­hest­mög­li­chen Ein­tritts­ter­mins und Ihrer Gehalts­vor­stel­lun­gen.” enden viele Anzeigen.

Woher soll man also diese Infor­ma­tion nehmen?

Ich kenne eine ein­zige Stelle im Inter­net, die ganz kon­kret für eine Viel­zahl von IT-​​Positionen aktu­elle Gehäl­ter nennt:

Die Seite Gehalts­liste IT und Medi­zin — Gehalt­scheck und umfas­sende Gehalts­über­sicht für Pro­fes­sio­nals der Per­so­nal­be­ra­tung HiTec Con­sult
[Ände­rung am 13.12.2007: Links aktualisiert].

Die Liste ist ziem­lich umfang­reich und unter­schei­det Anfän­ger, Pro­fes­sio­nals und Top­ver­die­ner. Man beruft sich auf “auf meh­rere Tau­send Kan­di­da­ten­ge­sprä­che und auf unsere lang­jäh­rige Exper­tise als Per­so­nal­be­ra­ter”. Die Daten­bank werde stän­dig erwei­tert und aktua­li­siert. Mehr als diese rela­tiv dif­fu­sen Anga­ben zur Metho­dik wer­den lei­der nicht gemacht.
Seriös auch die ein­lei­ten­den War­nun­gen zur Inter­pre­ta­tion der Tabelle: Befinde man sich mit sei­nem Gehalt zwi­schen zweier ihrer Anga­ben, so sei dies eine Bestä­ti­gung, daß man “auf dem rich­ti­gen Weg” sei. Per­sön­li­che Ent­wick­lung, Alter und “die Kom­ple­xi­tät des gesam­ten Leis­tungs­ver­mö­gens” lie­ßen “sich durch diese Anga­ben natür­lich nur mar­gi­nal erfas­sen”. Die Tabelle könne “letzt­lich nur eine kleine Unter­stüt­zung sein im Rah­men einer neu­tra­len Eva­lu­ie­rung” des Gehalts.
Dies gilt natür­lich für jede der­ar­tige Tabelle, ich finde es aber sehr gut, daß sie es so hinschreiben.

Alle wei­te­ren mir bekann­ten Quel­len sind Umfra­gen, die sich auf die Ver­gan­gen­heit beziehen:

  • Jähr­li­che Arbeits­markt­über­sicht (“Gehalts­um­frage”) der Zeit­schrift c’t. Sie wird Anfang jeden Jah­res durch­ge­führt und erscheint dann Ende März, Anfang April. Die aktu­elle Ver­sion ist die c’t-Gehaltsumfrage 2005 mit knapp 3400 Teil­neh­mern aus Deutsch­land, Schweiz und Öster­reich (letz­tere aller­dings mit nur je etwa 100 Teilnehmern).Es han­delt sich um das mei­ner Mei­nung nach genau­este Instru­ment, auch mit der größ­ten Erhe­bungs­ba­sis und den dif­fe­ren­zier­tes­ten Aus­wer­tun­gen. Zudem ist es unter o.g. URL frei zugäng­lich. Ich emp­fehle trotz­dem drin­gend den Kauf des ent­spre­chen­den Hef­tes, weil sich damit bes­ser arbei­ten läßt.
  • Die Stu­die “Ent­gelt in der ITK-​​Branche” der IG-​​Metall.
    Sie erscheint jäh­rich im März. Die Stu­die ist im moment ver­grif­fen, die Neu­auf­lage ist in Arbeit.
    Sobald die Neu­auf­lage ver­füg­bar ist, kann sie ent­we­der in jeder Buch­hand­lung oder im Shop “Buch & Mehr direkt” bestellt wer­den: Ein­fach nach “Ent­gelt ITK-​​Branche” suchen.Die Stu­die ist sta­tis­tisch sehr gut auf­be­rei­tet, ins­be­son­dere auch in der inter­ak­ti­ven CD-​​ROM-​​Version (Flash) die man sich unbe­dingt anse­hen sollte, da sie wesent­lich mehr Auf­be­rei­tun­gen ent­hält.
    Die Erhe­bungs­ba­sis ist klei­ner als bei der c´t, und man hat sich vor allem auf grö­ßere Unter­neh­men kon­zen­triert.
    Die 13 Euro ist sie alle­mal wert!
  • Im Kar­rie­re­be­reich der Com­pu­ter­wo­che, in dem öfters Arti­kel zum Thema Gehalt erschei­nen, wurde auch im März 2006 die Stu­die “IT-​​Vergütung 2006: Kei­ner kommt zu kurz ver­öf­fent­licht.
    Sie ist offen­bar ähnlich dif­fe­ren­ziert und breit ange­legt, wie die der c’t, aber das publi­zierte Mate­rial finde ich nicht so aus­sa­ge­kräf­tig.
    Die fol­gen­den Arti­kel wer­ten diese Stu­die wei­ter aus

    Wei­tere Computerwoche-​​Artikel zum Thema Gehalt:

  • IT-​​Einkommen 2006 von Mons­ter, sepa­rat für Deutsch­land, Öster­reich und die Schweiz.
    Ins­ge­samt sind die Aus­wer­tun­gen knapp und es gibt keine Anga­ben zur Metho­dik und Pro­ben­größe. Die wei­ter­füh­ren­den Arti­kel zum Thema

    sind auch eher spärlich.

    Offen­sicht­lich sol­len Bewer­ber für die kos­ten­pflich­tige Gehalts­ana­lyse gewor­ben wer­den, die von Toch­ter job​pi​lot​.de durch­ge­führt wird.

  • Beim Kon­kur­ren­ten Steps­tone sieht es ähnlich aus. Der Über­blick “Gehalt im Bereich IT ist sehr knapp gehal­ten, ver­fügt aber über einen Link zur kos­ten­pflich­ti­gen Gehalts­ana­lyse. Immer­hin ist ein gro­ber Gehalt­scheck auch kos­ten­los mög­lich — irgend­wo­her müs­sen die Zah­len für eine breite Ver­gleichs­ba­sis ja kommen.

Der Karriere-​​Bereich der Systems-​​Website sam­melt noch ein paar Arti­kel und Pres­se­er­klä­run­gen zum Thema. Unter Ande­rem eine Pres­ser­klä­rung zur Kienbaum-​​Vergütungsstudie “Füh­rungs– und Fach­kräfte in der DV-​​Branche” aus dem Novem­ber 2006.

Die neuen Trends in Sachen Gehalt faßt Svenja Hofert in Ihrem Kar­rie­reb­log im Arti­kel “Wie Aktien an der Börse” zusam­men.

Andere Quel­len sind mir nicht bekannt. Gerne kön­nen Sie in den Kom­men­ta­ren Ihre Quel­len dazu nen­nen. Ich nehme sie dann in den Arti­kel als Update auf.

Spä­tes­tens im März, wenn die diver­sen Studien/​Umfragen/​Statistiken neu auf­ge­legt wur­den, werde ich den Arti­kel auf den neu­es­ten Stand bringen.

Gute Job-​​Aussichten, aber Man­gel an qua­li­fi­zier­ten Bewer­bern in 2007

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  • Mons­ter prä­sen­tiert Ergeb­nisse der Arbeit­ge­ber­be­fra­gung „Recruit­ing Trends 2007“
  • Deut­sche Top-1.000-Unternehmen bei Geschäfts­ent­wick­lung für 2007 optimistisch
  • Erst­mals mehr als die Hälfte der Bewer­bun­gen elektronisch

Stu­den­ten sehen beruf­li­che Zukunft posi­ti­ver als Manager

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Aus einer Pres­se­er­klä­rung von mons​ter​.de

Deut­sche Stu­den­ten bli­cken über­wie­gend opti­mis­tisch in die Zukunft, 60 Pro­zent schät­zen ihre Chan­cen am Arbeits­markt als gut ein. Damit bewer­ten Stu­den­ten ihre Zukunfts­aus­sich­ten deut­lich bes­ser als alle Befrag­ten auf höhe­ren Kar­rie­re­stu­fen – ein­schließ­lich Selb­stän­di­gen und Ange­hö­ri­gen des Top-​​Managements. Die­ses posi­tive Bild bei Nach­wuchs­kräf­ten ist ein Resul­tat der Stu­die „Bewer­bungs­pra­xis 2007“, die vom Centre of Human Resour­ces Infor­ma­tion Sys­tems (CHRIS) der Uni­ver­si­tä­ten Frank­furt am Main und Bam­berg in Zusam­men­ar­beit mit dem Online-​​Karriereportal Mons­ter auf der Basis einer Befra­gung von über 11.000 Stel­len­su­chen­den und Kar­rie­r­ein­ter­es­sier­ten durch­ge­führt wurde.

Von wegen Karl Valen­tin: “Frü­her war die Zukunft auch mal besser!”

Stel­len­su­che per Inter­net am beliebtesten

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Nach der Stu­die „Bewer­bungs­pra­xis 2007“, die vom Centre of Human Resour­ces Infor­ma­tion Sys­tems (CHRIS) der Uni­ver­si­tä­ten Frank­furt am Main und Bam­berg in Zusam­men­ar­beit mit dem Online-​​Stellenportal Mons­ter World­wide durch­ge­führt wird und an der haben sich über 11.000 Stel­len­su­chende und Kar­rie­r­ein­ter­es­sierte betei­ligt haben, nimmt die Bedeu­tung der elek­tro­ni­schen Kanäle bei der Stel­len­su­che und die Tech­ni­kaf­fi­ni­tät der Bewer­ber auch in die­sem Jahr wei­ter zu. Mehr als die Hälfte der deut­schen Stel­len­su­chen­den glaube, über Internet-​​Karriereportale einen neuen Job zu fin­den, und bewerbe sich lie­ber mit einer Online-​​Bewerbung als einer klas­si­schen Bewer­bungs­mappe, so Mons­ter Deutsch­land in einer Pres­se­er­klä­rung.

Ein wei­te­rer Trend sei die pas­sive Stel­len­su­che über das Ein­stel­len des eige­nen Lebens­lau­fes in die Daten­ban­ken von Online-​​Stellenportalen. Rund 70 Pro­zent der Befrag­ten hät­ten bereits ihren Lebens­lauf in einer sol­chen Daten­bank hin­ter­legt oder woll­ten dies tun. Ein Drit­tel aller Befrag­ten gebe an, lie­ber online von Unter­neh­men kon­tak­tiert zu wer­den als direkt an diese mit einer Bewer­bung heranzutreten.

Mehr als 30.000 offene Stel­len im IT-​​Sektor

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Aus einer Pres­se­er­klä­rung von Mons​ter​.de (Her­vor­he­bun­gen von mir):

Das Online-​​Stellenangebot für Arbeits­kräfte in der IT-​​Branche lag laut Mons­ter Employ­ment Index im 3. Quar­tal 2006 mit rund 97.200 offe­nen Stel­len leicht über dem Vor­jah­res­zeit­raum (Q3/​2005: rund 96.000 offene Stel­len). Der Mons­ter Employ­ment Index ver­zeich­net seit Juni 2005 jeden Monat mehr als 30.000 offene Stel­len in der Informationstechnologie.

Die posi­tive Ange­bots­lage am IT-​​Stellenmarkt bestä­tigt auch der Stim­mungs­in­di­ka­tor des Bun­des­ver­bands Infor­ma­ti­ons­wirt­schaft, Tele­kom­mu­ni­ka­tion und neue Medien (BITKOM). Fast zwei Drit­tel der befrag­ten Unter­neh­men rech­nen im lau­fen­den Jahr mit stei­gen­den Umsät­zen. Beson­ders opti­mis­tisch äußern sich Software-​​Anbieter und IT-​​Dienstleister. Auch bei den Gehäl­tern ent­wi­ckelt sich die IT-​​Branche wei­ter posi­tiv. Laut der Stu­die „Ent­gelt in der ITK-​​Branche 2006“ der IG Metall ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren die Ent­loh­nung im Bereich Bera­tung um 50 Pro­zent, in Mar­ke­ting und Rechen­zen­tren um 30 Pro­zent sowie in Soft­ware­ent­wick­lung und Ser­vice um 24 Pro­zent gestie­gen. Eben­falls posi­tiv ist die hohe Über­nah­me­quote der Aus­zu­bil­den­den. Eine Unter­su­chung der Deut­schen Indus­trie– und Han­dels­kam­mer in Zusam­men­ar­beit mit der Initia­tive D21 und des Kom­pe­tenz­zen­trum Tech­nik belegt, dass zwei Drit­tel aller Azu­bis in IT-​​Berufen nach der Abschluss­prü­fung über­nom­men werden.

Die Ent­loh­nung von IT-​​Fachkräften unter­liegt einem neuen Trend. Bis­her war die erfolgs­ab­hän­gige Ver­gü­tung auf Mana­ger und Ver­triebs­mit­ar­bei­ter beschränkt. Mitt­ler­weile wer­den auch IT-​​Spezialisten nach indi­vi­du­el­ler Leis­tung bezahlt. Die Kopp­lung des Gehalts mit dem Unter­neh­mens­er­folg scheint ins­be­son­dere bei gro­ßen Her­stel­lern, aber auch IT-​​Dienstleistungsunternehmen immer mehr üblich zu sein.

Stel­len­su­chende wenig mobil

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Mons­ter World­wide prä­sen­tiert Teil­er­geb­nisse der Stu­die „Bewer­bungs­pra­xis 2007“:

Die wich­tigs­ten Aussagen:

  • Fast 6 % der bun­des­deut­schen Stel­len­su­chen­den bevor­zu­gen eine Tätig­keit in Deutschland.
  • Immer­hin ein Vier­tel aller Teil­neh­mer möchte mög­lichst inner­halb der Gren­zen des eige­nen Land­krei­ses oder der eige­nen Stadt beschäf­tigt sein.
  • Ins­ge­samt wären nur vier von zehn Stel­len­su­chen­den bereit, eine neue Stelle im gesam­ten Bun­des­ge­biet anzutreten.
  • Knapp 48% aller Teil­neh­mer der Umfrage aus der Consulting-​​Branche und immer­hin noch 43,5% der Befrag­ten aus natur­wis­sen­schaft­li­chen Beru­fen kön­nen sich einen inter­na­tio­na­len Ein­satz vorstellen.
  • Mit zuneh­men­dem Kar­rie­re­sta­tus der Befrag­ten steigt die Mobilität.

Die jähr­lich erschei­nende Stu­die „Bewer­bungs­pra­xis“ des Centre of Human Resour­ces Infor­ma­tion Sys­tems (CHRIS) der Uni­ver­si­tä­ten Frank­furt und Bam­berg und des Online-​​Karriereportals Mons­ter World­wide unter­sucht Bewer­bungs­ver­hal­ten und –trends in Deutsch­land. Sie wurde in die­sem Jahr bereits zum vier­ten Mal durch­ge­führt. An der Internet-​​Befragung betei­lig­ten sich über 11.000 Stel­len­su­chende aus Deutsch­land. Die Gesamt­stu­die wird Ende des Jah­res 2006 ver­öf­fent­licht. Neben „Bewer­bungs­pra­xis“ geben die bei­den Uni­ver­si­tä­ten Frank­furt und Bam­berg zusam­men mit Mons­ter World­wide auch die jähr­li­che Unter­neh­mens­be­fra­gung „Recruit­ing Trends“ her­aus. Beide Stu­dien kön­nen unter studie@​monster.​de ange­for­dert werden.

Ich selbst stehe übri­gens für über­re­gio­nale Ein­sätze zur Ver­fü­gung, gerne auch inter­na­tio­nal.

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