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FoNK » Arbytesblog von Martin Emmerich

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XING-​​Diplomarbeit als Buch erschienen

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Flo­rian Renz, ehe­ma­li­ger stu­den­ti­scher Mit­ar­bei­ter an der For­schungs­stelle “Neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­dien” (FoNK), hat seine Diplom­ar­beit zu XING (openBC) als Buch veröffentlicht:

Renz, Flo­rian (2007): Prak­ti­ken des Social Net­wor­king. Eine kom­mu­ni­ka­ti­ons­szio­lo­gi­sche Stu­die zum online-​​basierten Netz­wer­ken am Bei­spiel von openBC (XING). Boizenburg.

Das Buch ist eines der ers­ten in der Reihe “Web 2.0″ des Ver­lags Wer­ner Hüls­busch, wo auch wei­tere Texte aus den Berei­chen E-​​Learning, E-​​Collaboration und Medi­en­wirt­schaft erschei­nen. Auf der Verlags-​​Homepage (die als Blog orga­ni­siert ist) sind zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen zum Buch abzu­ru­fen; es besteht auch die Mög­lich­keit, das Buch direkt dort zu bestellen.

Via FoN­Kblog.

Wer nutzt Web­logs für kol­la­bo­ra­tive Lern– und Wissensprozesse?

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In der Reihe “Berichte der For­schungs­stelle Neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­dien” ist ein neues Working Paper erschienen:

Schmidt, Jan /​ Mayer, Flo­rian (2006): Wer nutzt Web­logs für kol­la­bo­ra­tive Lern– und Wis­sens­pro­zesse? Ergeb­nisse der Befra­gung ‘Wie ich blogge?!’ 2005. Berichte der For­schungs­stelle „Neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­dien“, Nr. 06–02. Bam­berg. Online ver­füg­bar.

In die­sem Bericht wird ein Drit­tel der Weblog-​​Autoren näher unter­sucht: Die “W-​​Blogger” (abge­lei­tet von “Wis­sen”, im Eng­li­schen wird der Begriff “K-​​Blogger”, ent­spre­chend “know­ledge”, ver­wen­det), “also die­je­ni­gen Per­so­nen, die ihr Web­log füh­ren, um Wis­sen mit ande­ren zu teilen.”

Aus den Ergeb­nis­sen:

Die Gruppe der W-​​Blogger ähnelt in ihrer sozio­de­mo­gra­phi­schen Zusam­men­set­zung dem Pro­fil frü­her Über­neh­mer einer Tech­no­lo­gie (männ­lich, hohe for­male Bil­dung, 20 bis 40 Jahre). Sie erschei­nen etwas tech­ni­kaf­fi­ner, was sich nicht nur in der all­ge­mei­nen Inter­net­nut­zung, son­dern auch in der Ver­traut­heit mit web­log­spe­zi­fi­schen Tech­no­lo­gien (Umgang mit RSS, Track­backs, etc.) zeigt.

[…] Es zeigt sich, daß W-​​Blogger in stär­ke­rem Maße als übrige Grup­pen Hin­weise auf ihre Iden­ti­tät geben und so eine Kon­text­ua­li­sie­rung der ver­öf­fent­li­chen Texte erleichtern.

[…] In Bezug auf das Infor­ma­ti­ons­ma­nage­ment [las­sen sich] deut­lich stär­kere Unter­schiede zu den übri­gen Blog­gern fin­den […]: W-​​Blogger lesen ten­den­zi­ell mehr Web­logs und nut­zen in stär­ke­rem Maße die Mög­lich­keit, über RSS eine grö­ßere Anzahl von Quel­len effi­zi­ent auf Aktua­li­sie­run­gen zu überprüfen.

Der Ein­fluß von Web­logs auf Ankün­di­gung und Rück­lauf von online­ba­sier­ten Befragungen

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Die For­schungs­stelle Neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­dien hat in einem Ihrer Berichte am 05. Januar 2006 ein Working Paper zum Ein­fluß von Web­logs auf Ankün­di­gung und Rück­lauf von online­ba­sier­ten Befra­gun­gen ver­öf­fent­licht (PDF zum Down­load, 1,5 MB).

Der Bericht dis­ku­tiert auf der Grund­lage von Daten zweier Pro­jekte (“Web­logs im Bun­des­tags­wahl­kampf 2005″ von Roland Abold/​Sandra Huber sowie der “Wie ich blogge?!”-Umfrage von Jan Schmidt) einige metho­di­sche Aspekte der Ankün­di­gung von Befra­gun­gen mit Hilfe von Weblogs.

Auf­grund der weni­gen Umfra­gen, die als Grund­lage des Berich­tes die­nen, sind die Auto­ren sehr vor­sich­tig, sehen aber doch “erste Indi­zien” für fol­gende Schluß­fol­ge­run­gen (sie for­dern wei­tere Unter­su­chun­gen, wahr­schein­lich ist auch das ein wich­ti­ger Zweck des Berichts):

  • Web­logs haben auf­grund ihrer hoch­gra­di­gen Ver­net­zung das Poten­zial, online-​​basierte Umfra­gen bei gro­ßen Teil­neh­mer­grup­pen bekannt zu machen. […]
  • Bei Online-​​Umfragen, die über Web­logs bekannt gege­ben wer­den, dau­ert es gegen­über E-​​Mail-​​Ankündigungen län­ger, poten­zi­elle Teil­neh­mer zu erreichen. […]
  • Für die Initia­to­ren einer Stu­die ist es beson­ders wich­tig, Web­logs zu errei­chen, die über eine hohe Zen­tra­li­tät ver­fü­gen, das heißt von mög­lichst vie­len Per­so­nen gele­sen und gege­be­nen­falls ver­linkt werden. […]

Das sind zunächst ein­mal ten­den­zi­ell eher Bin­sen­weis­hei­ten. Der Wert des Berichts liegt aber darin, diese sys­te­ma­tisch erfaßt und ana­ly­siert zu haben.

Ich bin gespannt auf die im Bericht genannte Dis­ser­ta­tion von Came­ron Mar­low am MIT, die zum Zeit­punkt des Berichts noch nicht ver­öf­fent­licht war. Am 19. Januar schien sie auch noch nicht fer­tig zu sein. Er muß ja “nur” etwa 35.000 Fra­ge­bö­gen auswerten.

Diplom­ar­beit über openBC

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openBC ist laut eige­ner Dar­stel­lung “eine der welt­weit füh­ren­den Business-​​Networking-​​Communities im Inter­net. Mehr als eine Mil­lion Netz­wer­ker rund um den Glo­bus set­zen auf openBC wenn es darum geht, Geschäfts­be­zie­hun­gen bran­chen­über­grei­fend zu ver­tie­fen und das Netz­werk zu erwei­tern.” openBC ist in 16 Spra­chen verfügbar.

Sie ken­nen openBC noch nicht? Las­sen Sie sich doch von mir zu einem kos­ten­lo­sen Pro­be­mo­nat ein­la­den!

Zu openBC hat Flo­rian Renz eine Diplom­ar­beit “Prak­ti­ken des online-​​gestützten Netz­wer­kens am Bei­spiel von openBC” ver­faßt, die unter der “Crea­tive Com­mons Attribution-​​ShareAlike 2.0 Ger­many License” kos­ten­los down­load­bar ist. Das PDF (Link auf Titel der Stu­die) umfaßt 106 Sei­ten und ist etwa 1 MB groß. Die Arbeit ist im Rah­men des Pro­jekts “Prak­ti­ken des online­ge­stütz­ten Netz­wer­kens” ent­stan­den. Ein Kurz­fas­sung soll auch in Aus­gabe 9 des Schwei­zer Maga­zins “soz:mag” erschei­nen (noch nicht verfügbar).

Gefun­den bei FoNK-​​Blog, Home­page und Web­log der For­schungs­stelle “Neue Kommunikationsmedien”.

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