Seit Jah­ren führt das Zen­trum für Euro­päi­sche Wirt­schafts­for­schung in Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­band der Ver­eine Credit­re­form eine Kon­junk­tur­um­frage bei Dienst­leis­tern der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft durch. Regel­mä­ßig betei­li­gen sich etwa 1000 Unter­neh­men an der vier­tel­jähr­li­chen Umfrage. Die neu­es­ten Umfra­ge­er­geb­nisse lie­gen gerade vor.

ZEW-Umfrage
Berufs­fel­der mit offe­nen Stel­len (Quelle: ZEW)

Etwa 38% der IKT-​​Dienstleister kön­nen der­zeit offene Stel­len nicht beset­zen, wäh­rend das nur auf 21% der wis­sens­in­ten­si­ven Dienst­leis­ter zutrifft.

Als Haupt­ur­sa­che wird zu etwa 93% die man­gelnde Qua­li­fi­ka­tion der Bewer­ber genannt. Wei­tere Gründe seien der grund­sätz­li­che Man­gel an Bewer­bern (72%) und die Gehalts­vor­stel­lun­gen der Bewer­ber (53%).

Dabei feh­len vor allem neben Inge­nieu­ren der­zeit vor allem IT-​​Fachkräfte. Etwa 65% der Unter­neh­men, die der­zeit offene Stel­len nicht beset­zen kön­nen, haben offene Stel­len für Inge­nieure oder sons­tige tech­ni­sche Berufe. Offene Stel­len für IT-​​Berufe gibt es in etwa 54% der Unter­neh­men des Wirt­schafts­zweigs Dienst­leis­ter der Informationsgesellschaft.

Den gesam­ten Bran­chen­re­port gibt es als PDF (4 Sei­ten, 139 KB) beim ZEW zum Download.

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